Kaum jemand aus dem „normalen“ Leben, weiß mit dem Begriff Künstlersozialkasse etwas anzufangen. Schließlich sind die meisten Arbeitgeber auch ganz normal versichert und haben mit Sozialversicherungen nicht viel mehr am Hut, als sie zu zahlen.
Auch Selbständige wissen nicht um die Probleme, die Freiberufliche Künstler haben.
Woher auch, denn oft ist es so, wenn man nicht selbst betroffen ist, dann weiß man darum auch nicht. Der Sinn der Künstlersozialkasse ist es, die Sozialversicherungsbeträge durch einen Zusammenschluss der interessierten Künstler sicher und vor allem bezahlbar zu machen. Durch eine Umstrukturierung wollte der Bundesrat diese mal eben abschaffen, mit unlogischen und vorgeschobenen Begründungen. Wieder einmal sollte es die Kleineren treffen. Die, die vermeintlich, soviel Geld verdienen, schließlich ist jeder Schauspieler reich und berühmt. Hier kämpfte der BFFS erfolgreich mit, dass diese Abschaffung nicht wie geplant durchgeführt wurde.
Berühmt ist auch der Zauberer in München. Nicht nur, aber auch deswegen, weil er so gut zaubern kann, sondern weil er sich ein ganz neues Bühnenkonzept ausgedacht hat.
Wobei Bühnenkonzept gar nicht mal die ganz richtige Bezeichnung wäre, denn seine Show findet am, mit und bei dem Publikum statt. Hautnahdichtdran, so beschreibt er sein Programm selbst. Und es sei versprochen, es lohnt sich. Die Zauberei einmal neu zu entdecken, mitmachen zu dürfen und dennoch, trotz der Nähe, keine Tricks entlarven zu können.
