Natürlich ist der Einkauf im Großmarkt günstiger, als der Einkauf im Tante Emma Laden um die Ecke. Und trotzdem, beim Bummeln durch die Gänge, findet man doch fast alle Produkte, die wir auch in einer Supermarktkette vorfinden. Was im Mini-Supermarkt fehlt, ist die große Auswahl gleicher Produkte verschiedener Marken. So kann man hier vielleicht nur zwischen 3 Sorten Erdbeermarmelade auswählen und nicht wie gewohnt unter 10 Sorten. Hier stellt sich jedoch die Frage: muss das den unbedingt sein? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Neusten Studien zufolge bevorzugt der Kunde weniger die umfangreiche Auswahl, sondern legt Wert auf Sauberkeit, Ordnung, Übersichtlichkeit und eine gute Kundenberatung.
Das alles erwartet einen in einem kleinen Tante Emma Laden. Hier ist der Kunde noch König. Die Verkäuferinnen an Wurst- und Fleischtheke sowie an der Kasse kennen ihre Stammkunden. Gerne wird auch hier und da ein kleiner Schwatz gehalten und die neusten Neuigkeiten ausgetauscht. Viele diese Läden bieten zudem Obst, Gemüse oder Fleischwaren aus heimischen Landen an. Da ist das Steak tatsächlich noch vom Bauern um die Ecke, und wenn man möchte, kann man sich sogar anschauen, auf welchem Feld die Kartoffeln für das heutige Mittagessen gewachsen sind. Auch wenn der Laden einen kleinen und beschaulichen Eindruck macht, wird auch hier mit Sorgfalt und gewissenhaft gearbeitet. Mit einer eigens auf diesen Geschäftsbereich zugeschnittenen Etikettensoftware wird gesichert, dass der Kunde auch nur tatsächlich den Preis bezahlt, mit der die Ware auch ausgezeichnet ist. Ein Blick auf den Beleg aus dem Bondrucker sollte, wie bei jedem Einkauf, jedoch zur eigenen Kontrolle geworfen werden.
