Vielleicht kommen Sie ja auch in nächster Zeit mal in die Verlegenheit bei einem Treffen des Angelsportvereins die bescheidene Frage zu stellen, welche der verschiedenen Angelformen denn die beste und interessanteste sei, um dem Zander nachzustellen. Klar, man wird viel Raunen und Gemurmel als Antwort vernehmen – zuerst jedenfalls, aber dann hört man die ersten ernstgemeinten Tipps: Spinnfischen – das wäre die Methode der Wahl. Man ist erstaunt und fragt nach, warum das so ist. Was ist an Spinnfischen so besonders für den Zanderfang?
Wie man ja weiß, ist der Zander gerade in der Nacht aktiv – des Nachts, im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung befindet er sich auf Beutezeug und durchstreift die Gewässer – diese geht die ganze Nacht lang so. In der Regel würde man sich an dieser Stelle mit ganz normalem Sitzangeln versuchen. Genau das ist der Standard für den Zanderfang. Mit Spinnfischen sieht die Sachlage aber ganz anders aus, ausgestattet mit einer guten Menge Neugier kann es schon losgehen. Man wirft die Rute mit dem Wobbler aus – und wie manch Angelspezialist berichten konnte, scheint der Versuch, sich dem Zander mittels einer Spinnrute zu nähern, von Zeit zu Zeit auch von erfolgreich zu sein: So hat schon so manch einer den einen oder anderen kapitalen Zander aus dem Wasser gefischt! Wenn der Zander in der Nacht mit voller Stärke in den Köder beißt – hält wach, ist spannend und regt den Kreislauf an! Diesen Weg – über das Spinnfischen zum Zander – sollten sich auch einmal probieren!
